01 Sep

Teaser …

Geschrieben von Constanze

Die gute Nachricht zuerst: Ich habe überlebt.

Die schlechte: Es war ganz schön knapp. So gerade noch mal am Rande eines Nervenzusammenbruchs vorbeigeschrabbt, würde ich sagen.

Bis zum ersten richtigen Blogeintrag kommt jetzt ab und zu ein kleines Bild der seltsamen Geschichte dieses Sommers. Heute: Ein Mann im Smoking. Genauer gesagt: Mein Mann. Das heißt, wenn wir denn verheiratet wären.

Was man nicht sehen kann (außer seinem Gesicht und den Rest von seinem Körper): Anton steht direkt neben einem “no smoking”-Schild. Ja, haha, ich weiß, aber die Witze werden im Laufe der Zeit auch wieder besser werden. Muss mich erstmal wieder warmschreiben.

Ich hoffe, Sie hatten alle einen wunderbaren Sommer und genießen ihn noch immer. Ich habe Sie vermisst.

Herzliche Grüße von

Constanze.

16 Jul

Blogpause bis September

Geschrieben von Constanze

Ich weiß. Ich finde es selber blöd. Und es tut mir leid. Aber im Augenblick schaffe ich es einfach nicht, vernünftige Blogbeiträge zu schreiben und leider sind auch all meine abgespaltenen Persönlichkeitsteile sehr im Stress/so gut wie tot/von Paranoia gebeutelt. Aber im September geht es hier weiter. In alter Frische. Und mit vielen Neuigkeiten. Und Berichten von New York und der Queen Mary 2. Wenn Sie es nicht vorher in der Zeitung lesen. (“Patchworkgroßfamilie auf offener See ausgesetzt … Zumutung für die anderen Reisenden…”) Außerdem habe ich nichts zum Anziehen. GAR  NICHTS. Meine Freundinnen wollten mir bereitwillig alles leihen, was sie entbehren können, aber Mimis Sachen sind mir zu klein, Trudis zu groß und Annes sind … sagen wir es mal in Queen-Mary-2-Slang: zu casual. Es sei denn, ich würde mich die ganze Zeit im Fitnessbereich aufhalten.

Ich wünsche Ihnen alle einen schönen Restsommer und wir sehen uns im September. Alles wird gut.

Liebe Grüße von

Constanze

30 Jun

Socken in Sandalen

Geschrieben von Constanze

Ihr Lieben, Matti ist zur Zeit ziemlich anstrengend und möchte nonstop herumgetragen werde, daher schreibe ich einarmig, auf dem dicken Gymnastikball auf und ab wippend und Schlaflieder singend – gut dass mich keiner sehen kann. Bitte nicht wundern, wenn sich hier ab und an Fetzen von “Schlafe mein Prinzchen” in den Text einschleichen.

Neulich (als es so heiß war):

Ich: Waaaaah! Was ist das?

Julius: Meine Füße?

Ich: Ich meinte die Socken! Man trägt keine Socken in Sandalen.

Julius: Ich schon.

Ich: Auf keinen Fall. Ich erlaube dir wirklich viel, aber DAS geht zu weit.

Julius: Warum?

Ich: Weil man keine Socken in Sandalen tragen DARF.

Julius: Sonst?

Ich: Sonst … (überlegt: sieht man aus wie der letzte Depp … wird man von der Modepolizei verhaftet … fallen einem die Zehen ab … hab ich dich nicht mehr lieb … ) … kommt man in die Hölle.

Julius: Wohin?

Ich: Die Hölle ist ein fürchterlicher Ort, an den Menschen kommen, die Socken in Sandalen tragen und Xavier Naidoo hören und “Opium” von Yves Saint Laurent benutzen …

Julius (schultert seinen Schulranzen): Mir egal. Tschüß, Mama, bis heute Mittag.

Na? Bin ich damit endlich für den “Schlechteste-Mutter-der Welt” Award nominiert?

Sich schämende Grüße von

Constanze (die wahrscheinlich zur Strafe n einer Hölle zusammen mit allen Müttern landet, die ihre Kinder Anakin nennen)

P.S. Ach ja, und zu den Urlaubsplänen … es ist die Queen Mary 2. Mit allen vier Kindern, Anton, meinem Exmann, seiner Frau und ihren teuflischen Zwillingen. Ist das nun bekloppt oder ist das bekloppt?

25 Jun

Die kuriosesten Geschenke/Glückwünsche zur Geburt/Teil V

Geschrieben von Constanze

Aus aktuellem Anlass:

Auf Platz 5: Die  Hämorrhoidensalbe von Trudis Freundin Kailash (in echt heißt die Inge, aber irgendwie hat sie das verdrängt.) Selbstangerührt, aus rein biologisch-dynamischen Zutaten und mit diversen Bachblütentropfen verfeinert … wäre bestimmt ein super Geschenk, wenn ich Hämorrhoiden hätte, was aber glücklicherweise nicht der Fall ist. Vorhin sagte Trudi, es sei eine Schande, das gute Zeug verkommen zu lassen, die Salbe sei auch super als Fußcreme geeignet. Weswegen ich das Gläschen gerade aufschraubte. Die gute Nachricht: Ich kann die nächsten zwei Tage nichts mehr essen. Außerdem: Biologisch-dynamische Zutaten können offensichtlich im wahrsten Wortsinn dynamisch sein: Diese hier hätten vermutlich ohnehin bald dynamisch das Glas gesprengt.

25 Jun

Entschuldigt bitte….

Geschrieben von Constanze

dass ich im Moment nur so selten zum Bloggen komme, ich komme auch sonst zu NIX, nicht mal zu Depressionen wegen des schlechten Wetters (Anton sagt aber, ab morgen wird es wieder Sommer.)  Die Waschmaschine war kaputt und ich bin immer noch verblüfft, wie sehr man dieses Haushaltsgerät doch benötigt. Wie unglaublich rasch im Keller ein Wäschegebirge wuchs und vor allem, wie wenig wir doch alle anzuziehen haben. Was mir vor allem in Angesichts unseres bevorstehenden Urlaubs etwas Sorgen macht … In vier Wochen fangen die Sommerferien an – und ich glaube, ich habe noch nicht berichtet, was wir da tun werden, oder? Es ist so vollkommen bescheuert und hirnverbrannt, dass ich mich vielleicht gar nicht traue, es Ihnen zu erzählen. Nur so viel: MEINE Idee war das nicht. Sondern die von Paris.

Liebe Grüße von

Constanze (die für den “Urlaub” mindestens ein Abendkleid benötigt. Und keins besitzt, unter dem man einen Still-BH tragen könnte.)

15 Jun

Aaaaaaaaaargh!!!

Geschrieben von Constanze

Das ist doch nicht zu fassen!!! Heute ist mein erster kinderfreier Abend seit Mattis Geburt (ja, zu Trudis Verschönerungs-Geburtstag musste ich Matti mitnehmen, er fand´s lustig, nur anschließend hat er bei meinem Anblick ein wenig gefremdelt …), seit Wochen ist er geplant, und ich wollte mit Trudi, Mimi und Anne ins Kino gehen. In irgendeinen netten Mädchenfilm. Was habe ich mich gefreut!!

Gerade aber hat Trudi mir freudestrahlend mitgeteilt, dass sie uns alle vier zum VOLLMONDTROMMELKURS im Volkspark angemeldet hat.

Falls also gerade jemand eine kleine, dicke, verrückte Freundin sucht – ich hätte eine abzugeben.

Liebe Grüße von

Constanze

Abgelegt unter Trudi Kommentare
10 Jun

Wer schön sein will …

Geschrieben von Constanze

… sollte vielleicht NICHT bei einem von Trudi organisierten “Schönheitstag mit Freundinnen” teilnehmen. Auch das hätte einen ausführlichen Bericht verdient, aber ich nutze schnell die Zeit von Mattis Morgenschläfchen (10 Minuten, wenn ich Glück habe) für ein paar Worte, bevor ich  zur Krabbelgruppe gehe und mir wieder anhöre, wie großartig Konstantin durchschläft und dass er bereits “Mama” sagen kann. (Was umso bemerkenswerter ist, weil er ja 8 Stunden täglich mit der Kinderfrau verbringt. Ach, entschuldigt, bin heute sehr bösärtig, mein Karma verschlechtert sich von Minute zu Minute …)

Also: Trudi hat letzten Samstag zu ihrem Geburtstag diesen “Schönheitstag” bei sich zu Hause organisiert, mit Gesichtsbehandlungen, Pediküre, Maniküre und Massagen. Dazu hatte sie Anne, Mimi und mich eingeladen und zwei “unglaublich versierte” Kosmetikerinnen und einen Masseur engagiert. Von den Kosmetikerinnen war leider nur eine wirklich Kosmetikerin und versiert, die andere wollte aber nächstes Jahr mit ihrer Ausbildung zur Kosmetikerin anfangen. Nachdem sie Annes Oberlippenbart mit Heißwachs entfernt hatte (ja, jetzt wissen Sie, wer da am Samstag so laut gekreischt hat, dass die Scheiben klirrten), überlegte sie es sich aber wieder anders. Dazu muss man sagen, dass Anne eigentlich gar keinen Oberlippenbart hatte, höchstens ein paar flaumige, unsichtbare Härchen. Jetzt allerdings hat sie dort ein gigantisches Pickelfeld. 

Die richtige Kosmetikerin schlug mir vor, die blonden Augenbrauen hellbraun zu färben, um meinem Gesicht ein bisschen mehr natürliche Struktur zu verleihen und meine Augen zu betonen. Ich dachte, hey, warum nicht, hellbraun ist schließlich sehr dezent … aber das war falsch gedacht. Merke: Hellbraun wirkt in meinem Gesicht kein bisschen hell. Struktur hat das Gesicht jetzt durchaus, ich sehe aus wie  Bert aus der Sesamstraße.

Ich erschrecke mich jedes Mal, wenn ich am Spiegel vorbeigehe.

Tja, und eigentlich war der Masseur auch kein Masseur, sondern jemand, den Trudi in einem Tantra-Kurs kennen gelernt hat und der sich gerade “beruflich neu orientierte”, und wir können ihm nun  bescheinigen, dass “Massage” nicht unbedingt das Fachgebiet ist, auf das er sich künftig konzentrieren sollte. Mimi musste diese Woche zweimal einen Osteopathen aufsuchen.

Nur Trudi war restlos begeistert und möchte das Gleiche nächstes Jahr wieder mit uns machen.

Liebe Grüße von

Bert

01 Jun

War ja klar…

Geschrieben von Constanze

… dass genau in dem Augenblick, in dem ich “Du-hu, Anton?” gesagt hatte, ein Kind (dreimal dürfen Sie raten, welches) an uns vorbeigestürzt kam und mit den Worten “Ich glaube, ich muss mich übergeben” ebendieses tat. Auf Oma Wilmas Perserteppich. (Die sind übrigens erstaunlich robust, diese alten Perserteppiche …) Und so haben wir also anstatt über das Wort mit “h” zu reden, darüber diskutiert, ob EHEC (oder wie Julius und Emily sagen: Ewok) hier bei uns Einzug gehalten hat. (Natürlich NICHT!!! Und machen Sie mir jetzt bloß keine Angst, von wegen, es könnte doch sein!)

Liebe Grüße von

Constanze

P.S. edit: Ein Ewok-Bild, für alle, die ihr Kind nicht Anakin genannt haben.

26 Mai

Kurzer Zwischenbericht aus Ichweißnichtwasichwill-Land

Geschrieben von Constanze

Gestern hat Trudi mich mit Gewalt auf den Teppich geworfen, um mich einer Chakrenreinigung mit Klangschalen und einer Glocke zu unterziehen. “Danach”, sagte sie. “”Danach wirst du dich wie neugeboren fühlen.” Angeblich war mein Halschakra (zuständig für die Kommunikation) ganz “verklebt” und mein Herzchakra “von alten Verletzungen verhärtet”.

Ja, was soll ich sagen? Jetzt hab ich auch noch Rücken und in meinen Ohren klingelt es so komisch.

Vielen Dank übrigens für die großartigen Kommentare – ich glaube, auf die Psychotherapeutin können wir verzichten, oder? Wir kriegen das schon selber hin.

Liebe Grüße von Constanze

24 Mai

Was wäre wenn…

Geschrieben von Constanze

So in Gedanken mal durchgespielt:

… ich: JAAAAA.

Anton: Ja, was?

Ich: Na, zu dem, was du nicht gefragt hast, aber deine ganze Familie und wahrscheinlich auch deine Exfrau einladen willst.

Ich weiß einfach nicht, wie ich das Gespräch überhaupt anfangen soll.

Und ganz ehrlich, ich weiß auch nicht, ob ich überhaupt ja sagen soll. Eigentlich ist doch alles gut so, wie es ist. Oder?

(Mist, Kundschaft. Hab ich schon erzählt, dass unsere Ladenglocke neuerdings “La le lu” bimmelt? Damit die diversen Kinder nicht aufgeweckt werden, die im Büro schlafen.)

Constanze

P.S. Drei Paar Schuhe und ein Kissen später: Mimi hat mir gerade die Visitenkarte einer Psychotherapeuthin gegeben, die ihrer Schwester sehr geholfen hat. Vielleicht rufe ich die heute mal an.