04 Jan

Zurück aus dem Urlaub

Geschrieben von Constanze

Ich wünsche euch allen ein glückliches Jahr 2012 – ich glaube nicht an den prophezeihten Weltuntergang, aber für den Fall, dass er doch eintritt: Genießt einfach jeden Tag, als ob es der letzte wäre. Ich habe mir das auch ganz fest vorgenommen (und diverse andere Dinge …).

Alles Liebe von

Constanze

P.S. Skifahren lernen mit fast vierzig ist vielleicht nicht die beste Idee … aber was tut man nicht alles aus Liebe?

P.P.S Bin übrigens ausgeschlafen, zum ersten Mal seit elf Monaten. Fühlt sich großartig an.

08 Dez

Weil ich sonst nichts schreiben darf …

Geschrieben von Constanze

… die rote Wand in meinem Schlafzimmer, von der Trudi immer gesagt hat, dass sie zwar gut fürs Liebesleben aber schlecht fürs Feng Shui ist, ist verschwunden. Weil das Liebesleben … nun ja … darf ich ja nicht schreiben ….

Seufzende Grüße von Constanze

P.S. Trudi hat gerade gesagt, dass Weiß auch nicht gut fürs Feng Shui im Schlafzimmer  ist. Und dass ich Seidentücher in die Schräge hängen soll. Aber das würde ich nur unter Androhung von Folter tun.

06 Dez

Bahnbrechende Neuigkeiten … oder so …

Geschrieben von Constanze

… für alle, die sich fragen, wo ich die ganze Zeit stecke: Ich sag mal so: Mitten in neuen Abenteuern. Und dabei habe ich Ihnen ja nicht mal erzählt, wie es dieses Jahr in New York war und auf dem Transatlantikliner … Weil ich es nicht darf! Ehrlich! Denn es sieht wohl so aus, als ob es noch ein viertes Buch über mich und meine Familie geben wird. Und deshalb darf ich Ihnen nix mehr verraten … nichts von diesem Sommer und der Zeit danach und warum  Anton und ich … und was Antons Exfrau mit der ganzen Sache … und … herrje, ich darf nicht mal verraten, dass Paris wieder schwanger ist … ups.

Also, auch wenn es noch einige Zeit dauern wird, bis die Geschichte aufgeschrieben ist (und noch viel länger, bis sie veröffentlicht wird), wird es hier im Blog sehr still bleiben. Vielleicht melde ich mich aber ab und zu, um etwas nicht verraten … so ganz im Geheimen und unter uns.

Liebe Nikolausgrüße von Constanze!!!

07 Okt

Die gute Nachricht zuerst…

Geschrieben von Constanze

… ich lebe noch.

Aber das war´s auch schon mit den guten Nachrichten. Die schlechten in Kürze: Emily hat in ihrer ersten Französisch-Arbeit nur eine Zwei geschrieben und ist seitdem überzeugt, eine Versagerin zu sein. Julius ist mit seinem Waveboard gegen Frau Hempel gefahren (“Ich hatte die Wahl, entweder die Laterne oder Frau Hempel – und da habe ich lieber das Weichere genommen!”), und jetzt bekommen wir wieder täglich Briefe von Hempels Anwalt. Anton ist in London und schreibt mir nette SMS wie “Hier würde es dir auch gefallen”. Nelly hat wieder mal mit Kevin Schluss gemacht, dieses Mal für immer, sagt sie. Ich bin heute morgen mit nackten Füßen in Katzenkotze getreten.

Es ist deprimierend, diesen Blog zu lesen (oder ist es DAS Blog? Das doofe Wort steht nicht in meinem Duden von 1978), ich weiß, ich empfehle daher allen sensiblen Gemütern: Machen Sie einen großen Bogen um mich. Ich verbreite nichts als schlechte Laune. Und Pessimismus (von wegen, das Leben ist schön … vielleicht das von anderen!!) Und Bazillen.  Aber ich melde mich wieder, wenn hier alle gesund sind und ich Ihnen wieder etwas Lustiges erzählen kann.

Also vielleicht nie.

Depressive Freitagsgrüße von

Constanze

P.S. Ach, guck mal an: Ein bisschen gejammert, und schon geht es mir besser! Danke fürs Zuhören.

P.P.S. Und danke für die Schokolade.

P.P.P.S Und eigentlich bin ich gar kein Pessimist, sondern Audrey Hepburn. Also, so tief in meinem Inneren.

“I believe in pink. I believe that laughing is the best calorie burner. I believe in kissing, kissing a lot. I believe in being strong when everything seems to be going wrong. I believe that happy girls are the prettiest girls. I believe that tomorrow is another day, and I believe in miracles”
 - Audrey Hepburn

 

24 Sep

Erste Hilfe….

Geschrieben von Constanze

Ihr Lieben!! Vielen Dank fürs Mitraten. Eure Ideen sind allesamt großartig. Und hier kommt nun endlich die Erlösung. Da wir ja das Schiff unwissend verlassen haben (Julius hatte ja versucht, den Kasten zu öffnen, war aber von einem empörten Rentner aus Wanne-Eickel daran gehindert und am Ohr zu unserer Kabine geschleift worden, wo wir dann eine längere Diskussion hatten über a) Opas, die fremde Kinder an Ohren durchs Schiff schleifen und b) Eltern, die ihre Kinder frei auf dem Schiff herumlaufen und an Kästen herumfummeln lassen. Der Opa war übrigens der Ansicht, in dem Kasten befänden sich gefährliche, vermutlich explosive Substanzen und unser Kind hätte unmittelbar davor gestanden, das Schiff in die Luft zu jagen.) und uns immer noch uneins über den Inhalt des Metallkastens mit oben abgebildeten Symbol sind, musste sich eine Leserin dieses Blogs (möchtest du anonym bleiben, Eva???) dieser Frage annehmen und hat diverse Redereien von Kreuzfahrtschiffen angeschrieben. Und tatsächlich Antwort bekommen. In dem Kasten also befindet sich … EIN LÖSCHSCHLAUCH.

Danke vielmals, liebe anonyme Eva!!!!!!

Liebe Grüße von Constanze (die gerade nicht weiß, wo ihr der Kopf vor lauter Arbeit steht. Aber irgendwann … irgendwann wird hier alles wieder seinen gewohnten Lauf nehmen … ommmmmmh.)

 P.S. Nachtrag: Ich weiß natürlich genau, welche Eva das getan hat und welche sich mit fremden Federn schmückt :-) )

 

10 Sep

Ohne Worte

Geschrieben von Constanze

Was würden Sie denken, befindet sich in einer solchen Metallbox an Deck eines Transatlantikliners? Julius dachte, es müsse sich um einen Schlangenhund handeln, welchen er dann unbedingt sehen wollte. Nun ja.

06 Sep

Und immer …

Geschrieben von Constanze

… wenn mir hier alles über den Kopf wächst, werde ich für zwei Minuten die Augen schließen und mir vorstellen, ich läge genau hier

und der Ozean würde eine sanfte Brise in mein Gesicht wehen.

Jawohl. Es lebe die Imagination.

Zen-Grüße von

Constanze

P.S. Es funktioniert, hab´s gerade ausprobiert. Gut, ich musste vorher laut “Ruuuuuuuhe! Verdammt noch mal!” kreischen, aber danach konnte ich mich problemlos an diesen magischen Ort der Ruhe und Gelassenheit versetzen. Ja, möglicherweise habe damit zwei Kundinnen vergrault, aber ich hatte den Verdacht, die wollten ohnehin nur in Ruhe einen Kaffee trinken und reden, während ihre Kleinkinder mit unseren Gummistiefeln “Hau den Lukas-Pascal” spielten.

02 Sep

Erkenntnis

Geschrieben von Constanze

Ich wollte da wirklich nicht hoch. Mir wird ja schon schwindelig, wenn ich in der Küche auf einen Stuhl klettern muss. Und ich dachte, ich stehe da oben doch nur mit zitternden Knien und kralle meine Hände in die Kinder, damit sie nicht runterfallen – schade um das viele Geld (das man doch besser bei Macy´s investieren könnte. In Schuhe.)

Und überhaupt: Empire State Building ist doch doofer Touristenkram, dachte ich, pffff, nur weil da King Kong mal draufgeklettert ist. Und”Schlaflos in Seattle” kann man sich ja auch im Fernsehen anschauen …

Aber dann … Da lag sie nun zu unseren Füßen, diese wunderbare, summende und brummende  Stadt. Und die Knie wurden weich, aber vor Ehrfurcht. Und das Herz ganz weit vor Glück.

Ab nun völlig schwindelfreie Teaser-Grüße

von Constanze

P.S. Oh je, merken Sie was? Das ist kein bisschen komisch oder ironisch, das ist mir bitter ernst. Demnächst werde ich zu predigen anfangen: Fürchten Sie sich nicht mehr vor Küchenstühlen! Schauen Sie hinab in die Straßenschluchten des Lebens! Trauen Sie sich, was immer Sie sich trauen wollen! Das Leben ist wunderbar.

01 Sep

Teaser …

Geschrieben von Constanze

Die gute Nachricht zuerst: Ich habe überlebt.

Die schlechte: Es war ganz schön knapp. So gerade noch mal am Rande eines Nervenzusammenbruchs vorbeigeschrabbt, würde ich sagen.

Bis zum ersten richtigen Blogeintrag kommt jetzt ab und zu ein kleines Bild der seltsamen Geschichte dieses Sommers. Heute: Ein Mann im Smoking. Genauer gesagt: Mein Mann. Das heißt, wenn wir denn verheiratet wären.

Was man nicht sehen kann (außer seinem Gesicht und den Rest von seinem Körper): Anton steht direkt neben einem “no smoking”-Schild. Ja, haha, ich weiß, aber die Witze werden im Laufe der Zeit auch wieder besser werden. Muss mich erstmal wieder warmschreiben.

Ich hoffe, Sie hatten alle einen wunderbaren Sommer und genießen ihn noch immer. Ich habe Sie vermisst.

Herzliche Grüße von

Constanze.

16 Jul

Blogpause bis September

Geschrieben von Constanze

Ich weiß. Ich finde es selber blöd. Und es tut mir leid. Aber im Augenblick schaffe ich es einfach nicht, vernünftige Blogbeiträge zu schreiben und leider sind auch all meine abgespaltenen Persönlichkeitsteile sehr im Stress/so gut wie tot/von Paranoia gebeutelt. Aber im September geht es hier weiter. In alter Frische. Und mit vielen Neuigkeiten. Und Berichten von New York und der Queen Mary 2. Wenn Sie es nicht vorher in der Zeitung lesen. (“Patchworkgroßfamilie auf offener See ausgesetzt … Zumutung für die anderen Reisenden…”) Außerdem habe ich nichts zum Anziehen. GAR  NICHTS. Meine Freundinnen wollten mir bereitwillig alles leihen, was sie entbehren können, aber Mimis Sachen sind mir zu klein, Trudis zu groß und Annes sind … sagen wir es mal in Queen-Mary-2-Slang: zu casual. Es sei denn, ich würde mich die ganze Zeit im Fitnessbereich aufhalten.

Ich wünsche Ihnen alle einen schönen Restsommer und wir sehen uns im September. Alles wird gut.

Liebe Grüße von

Constanze